Die Burgerpresse – Spielkram oder sinnvolles Zubehör?

Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne Burger esse. Damit meine ich diese Dinger, bei denen man eine Maulsperre bekommt und nach dem essen besser erstmal ein Vollbad nehmen muss :-)
Genau für diese Art Burger mache ich natürlich nicht nur die Buns selber, sondern selbstverständlich auch die Pattys (das sind die runden Scheiben aus gehacktem Rindfleisch)
So war es natürlich klar, das irgendwann eine Burgerpresse ihren Weg in meine Kochutensilien finden musste. Bisher habe ich die Pattys immer mit der Hand geformt und in der Mitte mit einem Löffel eine Vertiefung eingedrückt (die Vertiefung dient dazu, dass der Patty beim Grillen oder braten sich nicht so doll wirft).
Handgeformte Pattys

 

Das funktioniert natürlich auch sehr gut, und ich möchte mal behaupten, dass geübte sicher schneller und auch von der Form her genauso gute Pattys herstellen.
Da ich aber nicht so geübt bin, hat sich für mich diese Anschaffung gelohnt.

 

Ich habe mich für die Burgerpresse von Weber entschieden. Warum? Keine Ahnung! Ich habe keine Testberichte gelesen und auch kein anderes Model ausprobiert. Warscheinlich stand ich mal wieder vor dem Regal mit den Weber Sachen und schwubs war sie im Korb. 😉
Weber Burger Presse

Auf dem ersten Blick dachte ich: Hmmmm….. Zwei Teile aus Kunststoff….. OK

 

 

 

Burgerpresse Bild 2

 

Also, die Presse besteht aus zwei Teilen. Dem Deckel und dem Unterteil. Das war bis hier her einfach.  :-)

 

 

Burgerpresse3

 

Das Unterteil lässt sich von zwei Seiten nutzen. Dadurch können unterschiedlich dicke Pattys hergestellt werden. Man kann am Rand prima die Prägung 1/4 LB sehen. 1/4 LB steht da für ca. 113 g. Soll heißen die Menge an Hackfleisch sollte so ca. 110 g habe und man bekommt den perfekten Patty.
Dreht man das Unterteil um, steht da 1/2 LB. Diese Pattys werden dann schon, mit 220 g, richtige Brummer und sind ehr was für den größeren Appetit.  😉

 

 

Burgerpresse4

Die Handhabung ist ganz einfach. Ich habe Hackfleisch abgewogen. In diesem Fall 160 g. Später stellte sich heraus, dass das schon eine recht ordentliche Menge ist und man nach dem Verzehr schon gut gesättigt ist.
Das Hackfleisch habe ich zu einer Kugel geformt (ob man das so macht, weiß ich nicht. Aber es hat funktioniert).

 

 

Burgerpresse5

Nun mit dem Deckel den „Klops“ mit drehender und drückender Bewegung breit drücken. Das bedarf etwas Kraft.

 

 

 

Burgerpresse6

Danach sollte das ganze so aussehen.  :-)

 

 

 

Burgerpresse7

Ihr erhaltet ein gleichmäßiges Patty, welches in der Mitte schon die Ausbuchtung hat, damit sich das Patty beim Braten nicht wirft.

 

 

 

 

Ich finde diese Pattys haben schon etwas „profesionelles“ :-)
Nun sollten die Pattys noch angefrohren werden. Das Anfrieren verhindert beim Grillen, dass der Patty auseinander fällt. Wenn ich weiß, dass ich abends Burger essen möchte, stelle ich die Pattys meist schon vormittags her. Dafür habe ich mir entsprechend große Gefriererdosen besorgt die von der Grundfläche nur unwesendlich größer sind als der Patty selbst. Darin finden bei ca. 110 gr schweren Pattys 5-6 Stück übereinander platz. Damit ich die Pattys zum Grillen wieder auseinander bekomme, lege ich zwischen jede Lage ein Stück Backpapier. So lassen sich die Pattys einzeln entnehmen und gefrohren auf das richtig heiße Rost legen.
Für eine längerfristige Lagerung im Froster, packe ich immer zwei Patty nebeneinander in einen Beutel und vakumiere diesen. So habe ich immer einen Vorrat an Pattys im Froster.

Fazit: Ich finde die Burgerpresse ziemlich gut. Sie macht das was soll, sie formt ordentliche Patty. Sicher ist dieses Model nicht für die Massenproduktion gedacht bzw. geeignet. Aber Preis / Leistung ist voll ok. Klare Kaufempfehlung.

2 thoughts on “Die Burgerpresse – Spielkram oder sinnvolles Zubehör?

  • 30. Dezember 2015 at 3:35
    Permalink

    Ein toller Beitrag. Man liest heraus, dass dir das Herstellen von Burger-Patties mit der Presse mehr Spaß gemacht hat als mit der Hand. Vor allem kann man sich dank der Presse Patties auf Vorrat machen und wenn der kleine (oder auch große) Hunger kommt, geht es ganz schnell. Ein Feinschmecker-Tipp von mir: Macht eure Burgerbrötchen selbst. Wenn man dies mal ausprobiert hat, kauft man nie wieder Burgerbrötchen im Supermarkt. Hier ein gutes Rezept dafür: http://burgerpresse-test.com/burgerbroetchen-rezept/

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