Mein neuer Beefmaker Pro

Heute möchte ich euch mein Weihnachtsgeschenk von meinem Schatz zeigen  🙂


Ich habe einen Beefmaker Pro bekommen.  🙂

Keine Sorge, ich werde euch nicht mit dem 95 sten Test langweilen.
Wer einen guten Test sehen möchte, findet ihn hier bei den Sizzle Brothers.

Dennoch bin ich von dem Gerät so begeistert, dass ich euch ein paar Bilder von meinem ersten Test mit dem Beefmaker Pro nicht vorenthalten möchte.

So ein 800 Grad Grill, soll mehr als nur Steaks bruzzeln können. Aus diesem Grunde habe ich mich voll euphorisch gleich auf zwei „Gerichte“ eingestellt.
Zum einen wollte ich natürlich ganz klassisch ein Steak unter die Höhensonne verfrachten, zum anderen sollte dieses Steak in Tranchen geschnitten, auf einer Pizza Platz nehmen.

Rinderfilet

Dabei habe ich auch festgestellt, dass es selbst für ein so simples Steak etwas Übung bedarf, um mit dem Beefmaker Pro ein ordentliches Ergebnis zu erzielen.

Das Steak unter dem Beefmaker Pro

Wenn das Steak in dem Grill verschwindet, bricht einige Sekunden später die Hölle über ihm hinein. Es zischt und faucht aus der Schublade und ein Blick in das Innere des Beefmaker Pro zeigt, was das Steak auszuhalten hat.
Dieser helle Fleck, der deutlich zu erkennen ist, sind die Flammen, die auf das Steak herunter fahren. Es sieht aus wie die Aura der Hölle  😉
Kurz bevor das Steak einen Sonnebrand bekommt, ziehe ich es heraus, drehe es um  und schiebe es zurück in die Hölle.
Als ich der Meinung bin, es reicht, nehme ich das Steak heraus und schneide es siegessicher an.
Das muss grandios sein, denn ICH habe einen Beefmaker Pro 🙂

Das angeschnittene Steak

Aussen unterschreibe ich das Grandiose, drinnen kommt schnell die Ernüchterung. Es ist mir persönlich noch etwas zu blutig. Ich mag es eher medium. Nun weiß ich auch wofür es die Schale zum Nachziehen auf dem Beefmaker Pro gibt.  😉
Die äußeren Stückchen habe ich dennoch probiert und muss sagen, die Kruste ist echt geil.
Noch ein Punkt ist mir aufgefallen…. Irgendwo hatte ich kürzlich gelesen, das Fleisch vorher zu salzen. Nicht Pfeffern, aber salzen. Ich kannte es bisher immer so, dass bei solchen Steaks erst nach dem Grillen die Gewürze kommen. Und das hat sich für mich auch hier wieder bewahrheitet. Das Salz ist unter der hohen Temperatur förmlich verbrannt und hat eine leicht bittere Note hinterlassen.
Notiz an mich: Hinterher würzen!

Da das Steak nun auf einer Pizza Platz nehmen sollte und dort noch etwas nachgart, habe ich dieses nun nicht weiter bearbeitet.
Als nächstes kam der im Lieferumfang enthaltene Pizzastein zum Einsatz.
Pizzastein eingelegt, Brenner auf Volldampf und 20 Minuten aufheizen.
In der Zwischenzeit habe ich die Pizza vorbereitet. Dafür habe ich einen fertigen Teig verwendet, falls das Experiment in die Hose geht, war die Arbeit überschaubar.
Es sollten insgesammt 4 Pizzen werden. Meine mit dem Steak sollte die letzte sein.
Als ich die erste auf den vorgeheizten Pizzastein geschoben habe, war sie innerhalb von 20 Sekunden unten schwarz 🙁
Blöderweise hatte ich vergessen vorher die Temperatur, so wie es geschrieben steht, auf Minimum zurück zu drehen.
Das war schon mal nix….
Die Pizzen wurden aber mit jedem Durchgang besser. Es ist tatsächlich etwas Übungs- und Gefühlssache.

Pizza im Beefmaker Pro

Insgesammt braucht so eine Pizza nicht länger als 3-4 Minuten. Also auch nicht länger als auf meinem Weber mit Pizzastein.
Der Vorteil, der Beefmaker Pro ist schneller Einsatzbereit.

Die fertige Pizza

So sah dann die fertige Pizza aus. 🙂
Sehr lecker, und der Boden schön knusprig. Leider habe ich immer das Problem, das ich die belegte, rohe Pizza meist nicht vom Pizzaschieber bekomme. Egal ob Edelstahl oder aus Holz. Die Pizza klebt an dem Schieber und manchmal bekomme ich sie dann nur in Einzelteilen auf den Stein.
Mache ich Mehl auf den Schieber, klappt es zwar meist besser, aber das lose Mehl verbrennt dann auf dem Pizzastein.
Vielleicht habt ihr ja eine Idee für mich, dann schreibt es doch unten in die Kommentare.  🙂
Mein Fazit zum Beefmaker Pro: Es ist ein tolles Gerät und es macht Spaß damit zu arbeiten. Um die richtige Garstufe beim Steak zu erhalten, versuche ich es das nächste mal mit einem Sous Vide gegartem Steak.
Grundsätzlich braucht man für so einen 800 Grad Grill ein wenig Übung.
Aber es ist kein Hexenwerk und ob ich mal einen Hochtemperaturgrill der Oberklasse brauche…. Ich weiß es nicht…..

 

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