Der Heidi Burger

Alle Jahre wieder, gibt es bei einer großen Fastfood-Kette ein Burger Aktionsprodukt. Dieses nennt sich Big Rösti (Nun weiß vermutlich jeder, um welche Kette es sich handelt  😉  )
Ich habe diesen Burger als Anlass genommen, um ihn für mich zu interpretieren. Herausgekommen ist der Heidi Burger  🙂

Da fast alle in der kühleren Jahreszeit (Winter kann man ja nicht sagen) dazu neigen, etwas deftiger zu essen, passt dieser Burger hervorragend.
Durch den vielen Käse, dem Rösti und dem Bacon ist dieses Modell schon was richtig Handfestes.  🙂
Auf die gesunden S+T (Salat und Tomate) Komponenten wurde bewusst verzichtet. Das soll aber nicht heißen, dass ihr das genauso machen müsst.

Fertige Pattys?

Als Pattys habe ich fertige vom Simmentaler Rind genommen. Mittlerweile sind diese nicht mehr nur über die einschlägigen Versender zu erhalten, sondern große Supermarkt-Ketten bieten diese auch in einer guten Qualität zu einem vernüftigen Preis an.
Ich lese in verschiedenen Blogs auch immer von den Super Pattys, welche von den „handgekraulten“ und mit klassischer Musik bespielten Rindern stammen. Meiner Meinung nach, tut das für einen solch deftigen Burger nicht Not. Dass das Fleisch eine gute Qualität haben sollte und auch von Tieren stammt, welche artgerecht und  vernüftig gehalten wurden, sollte sich von selbst verstehen.
Für mich sind diese „Super-Pattys“ eher für die feinen Burger, bei denen der reine Fleischgeschmack im Vordergrund steht.

Warum Heidi Burger?

Mit der Namensgebung für diesen Burger habe ich mich etwas schwer getan. Heidi Burger aus dem Grund, da für diesen Burger sehr viel Emmentaler verarbeitet wird.  Dieser Käse , wie auch Heidi (viele kennen sie sicher noch aus dem TV, dem Geissenpeter und dem Alm Öhi) kommen aus der Schweiz. Auch der Rösti, auch Rööschti genannt, kommt ursprünglich aus der Deutschschweizer Küche.

Nun möchte ich euch zeigen, was ihr für den Heidi Burger alles braucht.

Die Zutaten für den Heidi Burger
Die Zutaten für den Heidi Burger.

Für 4 Burger benötigt man:

  • 4 Burger Buns (mit speziellem Topping)
  • 4 Burger Pattys
  • 12 Scheiben Bacon (nicht zu dünn geschnitten)
  • 4 Scheiben Emmentaler Käse
  • 1 EL Speckwürfel
  • 200 g geriebenen Emmentaler
  • 300 ml Milch (3,5% Fettgehalt)
  • 40 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 700 g Kartoffeln
  • Salz
  • Pfeffer ( z.B. Pfeffer Symphonie von Ankerkraut)
  • gemahlener weißer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Butterschmalz
Die Buns können auch am Vortag zubereitet werden.

Als erstes habe ich die Buns nach diesem Rezept hergestellt. Dieses wird ergänzt um ein Topping aus Speckwürfel und geriebenen Emmentaler Käse. Dazu werden die Speckwürfel ohne Öl in der Pfanne bei niedriger Temperatur ein wenig ausgelassen, ohne das diese braun werden. Statt des Sesam, wie in dem Rezept angegeben, werden die Speckwürfel und etwas geriebener Emmentaler Käse auf die mit verquirltem Ei bestrichenen Buns gegeben. Das Backen der Buns für den Heidi Burger erfolgt nach dem Rezept.

Die Rösti vorbereiten.

Für die Rösti werden ausser den Kartoffeln, Salz, Pfeffer und Musskatnuss keine weiteren Zutaten benötigt. In machen Rezepten liest man noch von Ei. Dieses wird dort als Bindung für die Kartoffeln hinzu gegeben. Da wir aber kein Kartoffelomlett machen wollen, vertrauen wir auf die Stärke in den Kartoffeln zur Bindung.
Die Kartoffeln werden geschält und anschließend grob gerieben. Das kann man entweder mit einer Küchenmaschine oder einer Turmreibe erledigen. In Ermangelung einer passenden Scheibe für die Küchenmaschine, habe ich eine Turmreibe benutzt.
Achtet dabei in jedem Fall auf eure Finger und deren Nägel. Eine Fleischeinlage ist in den Rösti nicht vorgesehen.   😉
Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen.

Die geriebenen Kartoffeln.
Die geriebenen Kartoffeln.
Die Käsesauce vorbereiten.

Eines der Highlights im Heidi Burger ist seine Käsesauce. Diese bereiten wir nun zu.
Dazu eine Klassische Mehlschwitze herstellen. Das geht wie folgt:
Die Butter in einem Topf schmelzen und darauf achten, dass die Butter nicht braun wird. In die geschmolzene Butter wird das Mehl mit einem Schneebesen eingerührt. Nun die Hitze unter dem Topf etwas reduzieren. Unter ständigem Rühren wird die Milch schluckweise hinzugegeben. Soviel Milch dazugeben, bis eine dickflüssige Sauce entsteht.

Die Milch in die Mehlschwitze geben.
Die Milch in die Mehlschwitze geben.

Jetzt kommt der geriebene Emmentaler Käse löffelweise dazu.

Der Emmentaler Käse wird zu dem Mehlschwitze gegeben.
Der Emmentaler Käse wird zu der Mehlschwitze gegeben.

Dabei dem Käse immer die Zeit geben, dass dieser schmelzen kann. So entsteht eine dickflüssige Käsesauce.

Eine dickflüssige Käsesauce mit Emmentale Käse.
Eine dickflüssige Käsesauce mit Emmentaler Käse.

Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.
Die Sauce warm halten.

Die Rösti braten.

Aus den geriebenen Kartoffeln, die mit Salz, dem Symphonie Pfeffer und Muskat gewürzt wurden, Handflächen große Rösti formen und in eine Pfanne mit Butterschmalz geben. Wichtig ist, dass die Rösti nicht in dem Butterschmalz schwimmen. Diese werden nun von beiden Seiten goldbraun ausgebacken.

Die Rösti werden in Butterschmalz gebraten.
Die Rösti werden in Butterschmalz gebraten.

Zwischenzeitlich die Patty und den Bacon auf dem vorgeheizten Grill oder der Grillpfanne auf direkter Hitze grillen. Der Bacon sollte schön knusprig sein und die Pattys bis zum gewünschten Gargrad ziehen. Auf jeden Patty eine Scheibe Emmentaler Käse legen und schmelzen lassen.

Der Zusammenbau.

Jetzt wird der Heidi Burger zusammen gebaut. Auf die Unterseite des Bun kommt ein Klecks Käsesauce, darauf das Patty mit dem geschmolzenem Emmentaler Käse. Es folgt der knusprige Rösti, der Bacon und noch ein Schwubs Käsesauce. Deckel vom Bun drauf und fertig ist der Heidi Burger.

Der fertige Heidi Burger
Der fertige Heidi Burger.

Ergebnis ist ein deftiger Burger, der dem aus den Fastfood-Ketten in nichts nachsteht.   🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.

 

Der Heidi Burger
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Portionen Vorbereitung
4 Burger 45 Minuten
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4 Burger 45 Minuten
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Zutaten
Portionen: Burger
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Buns nach dem Rezept "Die ultimativen Hamburgerbrötchen" zubereiten. Statt dem Topping Sesam bekommen die Heidi Burger Buns ein Topping aus Speckwürfel und geriebenen Emmentaler Käse. Dazu die Speckwürfel in einer Pfanne ohne Fett auslassen. Darauf achten, dass sie dabei nicht braun werden. Auskühlen lassen und die Buns nach dem Bestreichen mit dem verquirlten Ei bestreuen. Etwas geriebenen Emmentaler darüber und nach der Rezeptanleitung backen. Die Buns können auch bequem am Vortag zubereitet werden.
  2. Die Kartoffeln schälen und mit der Küchenmaschine oder der Turmreibe grob reiben. Mit Salz, dem Symphonie Pfeffer und Muskatnuss würzen.
    Die geriebenen Kartoffeln.
  3. Für die Käsesauce in einem Topf die Butter schmelzen. Die Butter sollte keine Färbung annehmen. Unter Rühren das Mehl hinzugeben.
  4. Die Hitze unter dem Topf reduzieren und unter ständigem Rühren schluckweise Milch dazugeben. Nur soviel Milch dazugeben, bis eine dickflüssige Sauce entsteht.
    Die Milch in die Mehlschwitze geben.
  5. Nun wird der geriebene Emmentaler Käse löffelweise dazugegeben.
    Der Emmentaler Käse wird zu dem Mehlschwitze gegeben.
  6. Nach jedem Löffel Käse warten, bis dieser geschmolzen ist. So entsteht eine dickflüssige Käsesauce.
    Eine dickflüssige Käsesauce mit Emmentale Käse.
  7. Die geriebenen Kartoffeln in handtellergroße Rösti formen. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Rösti darin von beiden Seiten goldbraun ausbacken.
    Die Rösti werden in Butterschmalz gebraten.
  8. Auf dem vorbereiteten Grill für direkte Hitze die Pattys und den Bacon grillen. Alternativ können die Pattys und der Bacon auch in einer Grillpfanne gebraten werden. Wenn die Pattys den gewünschten Gargrat haben, mit je einer Scheibe Emmentaler Käse belegen und schmelzen lassen. Wenn der Bacon schön kross ist, kann es mit dem Zusammenbau losgehen.
  9. Auf das Unterteil des Bun kommt ein Klecks Käsesauce. Darauf das Patty mit dem geschmolzenem Emmentaler Käse. Es folgt der Rösti, der Bacon und noch ein ordentlicher Schwab Käsesauce. Zu guter Letzt noch das Oberteil des Bun aufsetzen und fertig ist der Heidi Burger. Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.
    Der fertige Heidi Burger
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