Spätzle – Eine Beilage aus dem 18. Jahrhundert

Bisher kamen für mich die Spätzle entweder aus Schwaben oder der Tüte  🙂
Bei dieser Beilage, die es schon im 18. Jahrhundert gab, habe ich bisher immer auf ein Fertigprodukt zurück gegriffen. Der Respekt diese Spätzle zu schaben, war einfach zu groß.
Erst durch Tina habe ich gelernt, dass es kein Hexenwerk ist, Spätzle selber herzustellen.
Mit einem einfachen Helferlein aus dem Hause Tupperware und dem richtigen Rezept gelingen die Spätzle garantiert. Zumindest sagt das Tina 🙂
Da sie dieses so vollmundig zum besten gab, durfte sie hier auch die Spätzle machen, die prima zu einem Wildschweingulasch  harmonieren.Oder auch zu  Käsespätzle werde können.

Und los geht es…..

Zutaten für die Spätzle

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 5 Eier (Größe M)
  • 220 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • etwas weißer Pfeffer

 

Alle Zutaten in eine Rüherschüssel geben.

Rüherschüssel mit den Zutaten vom Spätzeteig

Diese werden nun so lange zu einem geschmeidigen Teig geschlagen, bis Luftblasen entstehen.

Der Spätzleteig wird geschlagen

 

 

Der Spätzeteig schlägt Blasen

Sehr schön kann man die Blasen sehen.
Nun muss der Teig für 10 Minuten ruhen.
Diese Zeit kann man nutzen, um einen Topf mit Wasser und etwas Salz zum kochen zu bringen.

Nun wird ein Teil des Teiges in die Spätzleria gefüllt und mit dem Spachtel durch die Löcher gedrückt.

 

Somit fallen die Spätzle direkt in das kochende Wasser. Ich glaube, dass könnte sogar ich.  🙂

Die Spätzle im kochenden Wasser

Wenn der Teig ins Wasser kommt, sinken die Spätzle erstmal ab, sobald diese dann gar sind, steigen sie an die Oberfläche. Zeit um sie mit einem Schaumlöffel abzuschöpfen und in einem Sieb abtropfen zu lassen.

Nun sind als Beilage zu einem Gulasch oder sogar als Hauptgericht in Form von Käsespätzle zur Weiterverarbeitung fertig.

Mit der Konsistenz des Teiges kann man auch die Form beeinflussen. Macht man den Teig etwas dünner, entstehen längere und weichere Spätzle. Ist der Teig eher dicker von der Konsistenz, entstehen die „Knöpfle“, die etwas mehr Biss aufweisen.

Bleibt mir nur noch euch viel Spaß beim Nachmachen zu wünschen und mich bei Tina für diese Demonstration zu bedanken.
Ich glaube, ich werde nun häufiger die Spätzle selber machen.  🙂

Spätzle - Eine Beilage aus dem 18. Jahrhundert
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Mit dem richtigen Rezept und der Spätzleria von Tupperware gelingen die Spätzle im Handumdrehen.
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Minuten 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Minuten 10 Minuten
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Kochzeit Wartezeit
2-3 Minuten 10 Minuten
Zutaten
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben.
    Rüherschüssel mit den Zutaten vom Spätzeteig
  2. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig vermengen.
  3. Den Teig solange schlagen, bis Luftblasen entstehen. Danach den Teig 10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit einen ausreichend großen Topf mit Wasser und etwas Salz zum kochen bringen.
    Der Spätzeteig schlägt Blasen
  4. Nach der Ruhzeit, wird der Teig in die Spätzleria gefüllt und mit dem Spachtel durch die Löcher gestrichen. Der Teig fällt direkt in das kochende Wasser.
  5. Wenn die Spätzle gar sind, tauchen sie auf und können mit einem Schaumlöffel heraus gehoben werden.
    Die Spätzle werden mit einem Schaumlöffel abgefischt
  6. Sie können zum Abtropfen in Sieb gegeben werden und anschließend als Beilage serviert oder weiter verarbeitet werden.
    Spätzle
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